Sandra Heiß

Goldschmiedemeisterin & Gestalterin für Schmuck und Gerät

Seit Ende meiner Ausbildung schlummert der Wunsch in mir, eine eigene Goldschmiede zu eröffnen. Nun ist die Zeit gekommen, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen.

Mit Herzblut Stücke zu entwerfen und zu fertigen, am Ende eines Tages sehen, was man mit seinen eigenen Händen geschaffen hat, Kunden glücklich und zufrieden nach Hause gehen sehen, wenn sie ihr neues glücksSTÜCK in den Händen halten, das macht mich glücklich. Da bin ich froh eine Goldschmiedin bzw. glücksSCHMIEDIN zu sein.

Aus edlen Metallen wie Gold, Silber, Platin und Palladium aber auch aus Holz, Leder, Stahl, Kunststoff und anderen Materialien lässt sich wunderbar Schmuck herstellen. Zudem gibt es so unglaublich viele Edelsteine, die man verarbeiten kann. Besonders die Steine, die ein spannendes Innenleben haben, haben es mir angetan.

Denn auch hier gilt das Motto, jeder ist etwas ganz besonderes.

Ich mag es, wenn Schmuckstücke versteckte Botschaften tragen, Geschichten erzählen. Nur der Träger kennt oder weiß von der Bedeutung – versteckte Steine im Inneren eines Rings oder Gravuren in oder auf Schmuckstücken, Steine im Schmuckstück werden in Anzahl und Größe nach Familienmitgliedern ausgewählt…

Unserer Fantasie sind keinen Grenzen gesetzt, also schaffen wir schöne glücksSTÜCKE für euch.

Lebenslauf

Persönliches

Geburtsdatum: 09.02.1980

Geburtsort: Herford

Familienstand: ledig


 Ausbildung

Abschluss: Abitur (1999) am Wesergymnasium Vlotho

Praktika: Industriefotografin und Möbeltischlerin (1999 – 2000)

Sommer 2000: Ausbildungsbeginn zur Goldschmiedin in der Goldschmiede Franz Stampfer in Warburg

Sommer 2001: Lehrstellenwechsel und Fortsetzung der Ausbildung in der Goldschmiede Hess und Rickert in Oerlinghausen

Sommer 2004: Gesellenprüfung

1. Siegerin auf Kammerebene, 2. Siegerin auf Landesebene

Sommer 2008: Fachschule für Gestaltung in Essen

Sommer 2010: Abschluss als staatlich geprüfte Gestalterin für Schmuck und Gerät | Meisterprüfung zur Gold- und Silberschmiedin

Ausbilderin


Tätigkeiten

2004 – 2008: Mitarbeiterin in der Goldschmiede Dreier, Rheda-Wiedenbrück

2010 – 2011: Mitarbeiterin in der Goldschmiede Pölert, Bielefeld

2011 – 2012: Mitarbeiterin als Schmuckverkäuferin bei der Firma Horst Stichnoth, Hannover

2012 – 2013: Mitarbeiterin beim Hofjuwelier und Goldschmied Gaudy, Stockholm

2013 – 2014: Mitarbeiterin in der Goldschmiede Dreier, Rheda-Wiedenbrück

Seit 2014:     Selbständig mit der glücksSCHMIEDE meisterWERKSTATT in Vechta


Fort- und Weiterbildungen

März 2005: Fasserkurs in Ahlen bei Paul Leibold

Oktober 2005: Sprachreise nach Cork, Irland

März 2006: Mokume Game Kurs bei Helga Lüdemann, Hamburg

August 2009: Fachkauffrau (HWK)


Der Beruf des Goldschmieds kann so vielfältig und abwechslungsreich sein, denn es gibt so viele Gründe und Anlässe sich schönen Schmuck fertigen zu lassen.

Schmuck zur Geburt eines Kindes

Geschenke zur Taufe, Konfirmation und Kommunion

Freundschafts-, Partner-, Verlobungs-, und Trauringe

Geschenke zum Geburtstag oder Jubiläum

Geschenke für sich selbst Beschenker

Glücksbringer

Das Material zum Herstellen der glücksSTÜCKE beziehe ich von Scheideanstalten, die zum Teil das RJC (Responsible Jewellery Council) Zertifikat tragen. Edelsteine und Edelmetalle können auf Wunsch auch aus Fairtradequellen bezogen werden.

Aber auch eigenes Material kann unter Umständen verarbeitet werden, das muss im Einzelfall vorher geprüft werden.

Das Umarbeiten von Erbstücken oder Schmuckstücken, die man nicht mehr mag, gehört ebenso zu meinen Aufgaben wie das Verarbeiten von Fundstücken aus dem letzten Urlaub oder vom letzten Spaziergang.

Auch Reparaturen führe ich gern für euch aus, wenn der Ring zu klein oder zu groß ist, die Kette gerissen oder ein Stein verloren gegangen ist.

Ebenso ziehe ich Stein- und Perlketten für euch auf.

Egal aus welchem Grund ihr den Weg in die glücksSCHMIEDE findet, ich möchte, dass ihr glücklich und zufrieden mit eurem neuen Stück nach Hause geht.

Wir entwerfen deswegen gemeinsam das Stück des Glücks und tasten uns langsam an die Fertigstellung heran. Zwischendurch kommt ihr zur Anprobe des Stücks und wir stellen fest, ob alles so wird, wie ihr es euch vorgestellt habt. Dann wird das Stück endgültig fertiggestellt und ihr seid beim Abholen hoffentlich ebenso begeistert wie ich es bin.

Gesellenstück

Zu dem Thema „Flächenspiel“ ist dieser Zweifingerring entstanden. Durch Drehbewegungen des Ringkopfes fahren sich die kleinen Perlen in zwei verschiedene Stufen aus. Ein Ring, der zum Spielen einlädt und auf der gesamten Handoberfläche zur Geltung kommt.

Mit diesem Stück wurde ich erste Kammersiegerin und zweite Landessiegerin.

Meisterstück

Dieser zweiteilige Anhänger ist zu dem Thema „literarisch inspiriert“ entstanden.

Ich habe mich für die Geschichte „Momo“ von Michael Ende entschieden.

Der untere Teil des Anhängers steht für die grauen Männer, die im Verlauf der Geschichte immer mehr werden. Dies wird durch unterschiedliche graue Metalle (Palladium, Aluminium, Silber) dargestellt. Der schwarz schillernde Stein steht für den schwarzen Teich über dem ein Pendel schwebt (Form des zusammengebauten Anhängers) und bei jeder Berührung des Pendels mit der Wasseroberfläche entstehen die Stundenblumen. Diese kann man im oberen Teil des Anhängers ansehen. In diesen habe ich ein Plastiskop, einen sogenannten Klickfernseher, eingebaut.

Drückt man die Aufhängung des Anhängers, so wandert eine Stundenblume nach der anderen weiter.